Projekte

"Schubert Arias & Overtures": New Release 26. Mai 2017

Daniel Behle widmet sich auf seinem neuen Solo-Album Franz Schuberts Bühnenwerken, die immer noch im Schatten seines Liedschaffens stehen. Ab 26. Mai 2017 bei deutsche harmonia mundi.

15 Arien von Franz Schubert

Neuveröffentlichung 7. Oktober 2022: „Heimat“ mit Daniel Behle und german hornsound sowie Mario Adorf als Sprecher

Daniel Behle widmet sich auf seinem neuen Solo-Album Franz Schuberts Bühnenwerken, die immer noch im Schatten seines Liedschaffens stehen. Der Tenor und das L’Orfeo Barockorchester zeichnen aus Arien und Ouvertüren ein facettenreiches Bild von Schuberts Opernrepertoire, darunter Ersteinspielungen aus „Das Zauberglöckchen“, „Die Zauberharfe“ und „Die Freunde von Salamanka“.

 

Als Schuberts Bühnenwerke im frühen 19. Jahrhundert entstanden, begann das deutsche Musiktheater gerade sich von der italienischen und französischen Oper zu lösen und ein eigenständiges Profil zu entwickeln. Schuberts Musik für die Bühne sollte vor allem die lebendige Darstellung des Dramas unterstützen. So sind seine Arien meist direkt aus der Szene heraus motiviert. Seine Tenöre sind keine Helden, die sich in großen Szenen ausleben, sondern junge Männer, die schwärmen und lieben, zerrissen werden zwischen Pflicht und Neigung: Alfonso sehnt sich in seinem Exil nach Freiheit, Pedro schwankt zwischen einer Karriere am Hof und einem Glück auf dem Lande, Fierrabras verzweifelt an der Liebe zur Tochter des feindlichen Königs. Die Arien für diese Liebhaber und Glücksritter, ihre sehnsüchtig-verträumten Melodien, die sich mit dem melancholischen Ton einer Klarinette oder Oboe mischen, verlangen eine schlanke, bewegliche Stimme, einen tenore lirico, der für die jugendliche Unbefangenheit des Sängers steht.

 

Schubert Arias & Overtures: dhm (VÖ 26. Mai)

Arien und Ouvertüren aus

„Die Zauberharfe“, „Claudine von Villa Bella“, „Die Freunde von Salamanka“, „Adrast“, „Lazarus“, „Alfonso und Estrella“, „Fierrabras“, „Das Zauberglöckchen“,

Daniel Behle, Tenor
L’Orfeo Barockorchester
Michi Gaigg

deutsche harmonia mundi 88985407212

Pressestimmen
Im Frühjahr dieses Jahres erschien Daniel Behles jüngstes Album, auf dem er mit dem L’Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg Arien und Ouvertüren von Franz Schubert aufgenommen hat. Das Medienecho auf die vernachlässigten Bühnenwerke Schuberts wie die „Zauberharfe“ oder „Alfonso und Estrella“ ist fantastisch. So schrieb etwa die Abendzeitung, Daniel Behle „zeigt, was in den Arien aus diesen und anderen Opern steckt. Seine wunderschön weich timbrierte Stimme verbindet eine lyrische Beweglichkeit mit dramatischer Kraft. Ein starkes Plädoyer für Schuberts Opernmusik.“ Auch die Ruhrnachrichten finden lobende Worte: „Die vielen Farben, die Behles Tenor vor allem in den hohen Lagen hat, sind ebenso faszinierend wie seine absolut deutliche Text-Deklamation.“ Im Magazin Orpheus heißt es, „Behle mit seinem jugendlich geschmeidigen, ausdrucksstarken und dynamisch wunderbar schattierenden Tenor ist ein Sängerglücksfall, Michi Gaigg betont bei den zäsierenden Instrumentalpiècen das dramatische Potenzial von Schuberts Musik.“ RBB meint gar, es sei „Behles bislang wichtigste – und auch schönste CD.“

Nahezu poetisch mutet die Rezension von BR-Klassik an: „Sich mit Behles wunderbar leuchtendem und elegant-wendigem Tenor auf diesen Ausflug einzulassen, ist wie eine Reise durch sattes Grün und lichtdurchflutete Sommerfische. (…) Wenn jemand geeignet ist, Schubert als Opernkomponist überzeugend zu rehabilitieren, dann diese Interpreten!“

Auch das Orchester wird durch die Bank weg gelobt: „Zur Stimme kommt ein gleichgestimmtes, pulsierend musizierendes Orchester, das L’Orfeo Barockensemble aus Oberösterreich unter der animierenden Leitung von Michi Gaigg, das mittlerweile in der Liga der Besten seine Fachs leicht mithalten kann. Fabelhaft.“ (Salzburger Nachrichten). Das Rondo Magazin bilanziert: „Alles in allem eine großartige Zugangsmöglichkeit zu einem unterbewerteten Bereich in Schuberts Schaffen.

Zurück zur Übersicht