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„Beethoven – GEGENLIEBE“ mit Daniel Behle und Jan Schultsz

Neuveröffentlichung 08. April 2022
Daniel Behle und Jan Schultsz widmen sich auf ihrem neuen Album „Gegenliebe“ dem Liedschaffen Ludwig van Beethovens. Die Auswahl der Lieder folgt dem Leitgedanken, ein möglichst umfassendes Bild von Beethovens Liedschaffen zu vermitteln.

„Ludwig van Beethoven – GEGENLIEBE – Lieder“ mit Daniel Behle und Jan Schultsz

„Gegenliebe“
Ludwig van Beethoven (1770–1828)

Lieder (Auswahl), u.a.: „Ich liebe dich“, „Maigesang“, „In questa tomba oscura“, „Es war einmal ein König“, „Der Zufriedene“, An die Hoffnung“, „An die ferne Geliebte“

nach Texten von Friedrich von Matthisson, Christian Fürchtegott Gellert, Stephan von Breuning, Johann Wolfgang von Goethe u.a. 

Daniel Behle, Tenor
Jan Schultsz, Flügel (Carl Strobel 1824)
Pan Classics, PC10433
Co Produktion SRF 2 Klassik

Daniel Behle und Jan Schultsz widmen sich auf ihrem neuen Album „Gegenliebe“ dem Liedschaffen Ludwig van Beethovens. Die Auswahl der Lieder folgt dem Leitgedanken, ein möglichst umfassendes Bild von Beethovens Liedschaffen zu vermitteln. Aus den 80 Liedern des Wiener Klassikers sind 27 zusammengestellt, die das volle Spektrum von Beethovens zentralen Lebensthemen abbilden: „Liebe“, „Freundschaft“, „Sehnsucht“, „Hoffnung“, Resignation“ und „Klage“. Jan Schultz interpretiert den Klavierpart auf einem historischen Flügel des Wiener Klavierbauers Carl Strobel aus dem Jahre 1824.

Die Lieder Beethovens datieren eine Generation vor der Blütezeit der Gattung in der Romantik. So kommt ihnen eine „Scharnierfunktion“ zu zwischen der Liedtradition des 18. Jahrhunderts und den auskomponierten Kunstliedern späterer Komponisten. Die musikalische Interpretation des Textes rückt in Beethovens Werken verstärkt in den Fokus und die Emanzipation der Musik von der reinen Funktionalität früherer Epochen wirkt wegweisend für die weitere Entwicklung. Die Textauswahl Beethovens war in hohem Maße bestimmt durch seine persönliche Identifikation mit den Sujets. So wurden seine Lieder zu subjektiven Bekenntnissen, die nicht nur durch die lyrischen Inhalte ausgedrückt wurden, sondern auch durch musikalische Mittel wie die oft verwendete Wiederholung oder besonders das vielsagende „Hoffnungsallegro“ am Liedende.

Daniel Behle, 2020 mit dem OPUS Klassik als „Sänger des Jahres“ geehrt, ist in Konzert, Lied und Oper gleichermaßen erfolgreich. Sein Repertoire reicht von barocken Meisterwerken, klassischem und romantischem Repertoire bis hin zu Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Die stetig wachsende Diskographie umfasst etliche preisgekrönte Aufnahmen, jüngst wurde „Un-Erhört“ (Lieder von R. Strauss) mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Auch als Komponist macht Behle zunehmend von sich reden. Mit Jan Schultsz ist ein international viel gefragter Liedbegleiter beteiligt, dessen Aufnahme von Schuberts „Die schöne Müllerin“ mit Werner Güra (2000) mit dem Diapason d’or ausgezeichnet wurde und der auch als Dirigent weltweit ein ausgezeichnetes Renommee genießt.

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