Vom Barock bis ins 21. Jahrhundert

Das Beste in der Musik
steht nicht in den Noten
Gustav Mahler

Daniel Behle

Daniel Behle ist einer der vielseitigsten deutschen Tenöre und in Konzert, Lied und Oper gleichermaßen erfolgreich. Sein breit gefächertes Repertoire reicht von barocken Meisterwerken über klassisches und romantisches Repertoire bis hin zu Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts. 

Im Sommer 2017 debütiert er als David in „Die Meistersinger von Nürnberg“ in einer Inszenierung von Barrie Kosky unter der Leitung von Philippe Jordan bei den Bayreuther Festspielen. Anschließend folgt eine Japantour mit der Bayerischen Staatsoper München („Die Zauberflöte“ unter Leitung von Asher Fish). Anfang 2018 singt er Erik in „Der fliegende Holländer“ an der Hamburgischen Staatsoper und Giacomo in Rossinis „La donna del lago“ an der Opéra de Lausanne. 

Im Dezember 2017 debütiert Daniel Behle bei den Berliner Philharmonikern. Unter Leitung von Christian Thielemann singt er Beethovens „Missa solemnis“. Weitere wichtige Engagements der Saison 2017/18 umfassen Konzerte mit Le Cercle de l’Harmonie und Jérémie Rhorer beim Musikfest Bremen, im Théâtre des Champs-Elysées und in der Kölner Philharmonie, sowie die Uraufführung von George Alexander Albrechts „Requiem für Syrien“ mit der Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Michael Sanderling. 

Er konzertiert außerdem u.a. mit der Staatskapelle Dresden, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem DSO Berlin, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, Santa Cecilia Rom, den Wiener Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig und der Bachakademie Stuttgart. Er arbeitet mit Dirigenten wie Bertrand de Billy, Christoph Eschenbach, Marek Janowski, Ingo Metzmacher, Kent Nagano, Yannick Nézet-Séguin, Hans-Christoph Rademann, Jérémie Rhorer, Andreas Spering und Christian Thielemann. 

Als Liedsänger begeistert Daniel Behle Publikum und Presse u.a. bei den Schwetzinger Festspielen, der Schubertiade, im Prinzregententheater München, in der Kölner Philharmonie, der Laeiszhalle Hamburg, dem Beethovenhaus Bonn, der Wigmore Hall London, Richard-Strauss-Festival Garmisch-Partenkirchen, bei den Niedersächsischen Musiktagen und in der Alten Oper Frankfurt. 

Auch als Komponist macht der vielseitige Künstler von sich reden: Seine Bearbeitung von Schuberts „Winterreise“ für Tenor und Klaviertrio erschien 2014 bei Sony Classical. Mit seinem neuesten Projekt für Tenor und Klaviertrio „Mein Hamburg“ setzt Daniel Behle seiner Heimatstadt ein musikalisches Denkmal. 

Für die Darstellung des Bösewichts Artabano in der Einspielung von Vincis „Artaserse“ erhielt Daniel Behle 2014 eine Grammy Nominierung. Seine Lied Einspielungen und Solo CDs u.a. „Die schöne Müllerin“, „Dichterliebe“, Strauss Lieder und Bach finden großen Anklang, ebenso wie seine kürzlich bei dhm erschienene Einspielung unbekannter Schubert Arien mit dem L’Orfeo Barockorchester, die von der Fachpresse begeistert aufgenommen wurde. 

 

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