Ein wunderbarer Anwalt dieser Humanität in Mozarts Musik ist der Tenor Daniel Behle, der den Tamino bereits in der Gesamtaufnahme von Rene Jacobs gesungen und dafür viel Lob erhalten hat. Behles klangschöner, präzise geführter, leicht abgedunkelter Tenor zeichnet sich durch Wärme und Strahlkraft aus, Diktion und Phrasierung sind geradezu beispielhaft. Selbst ein Christian Gerhaher, der in München als Papageno zu erleben ist, kann mit dieser Mozartperfektion nicht ganz mithalten.
"Die Zauberflöte" an der Bayrischen Staatsoper– klassikinfo 28.12.2011
Taminos Arie "Dies Bildnis ist bezaubernd schön" gilt als ultimativer Test für Tenöre. Daniel Behle bestand ihn glänzend: Kaum jemand sang sie in letzter Zeit so geschmackvoll und stilsicher wie der Hamburger in der Weihnachts-"Zauberflöte" der Bayerischen Staatsoper. Das ist zwar keine Neuigkeit, weil der Sänger seinen Rang bereits in der gerühmten Aufnahme unter Rene Jacobs bewiesen hat (harmonia mundi). Aber live ist eben live: Und hier zeigt sich, dass Behle nicht nur über ein schönes hell-lyrisches Timbre verfügt. Er hat auch die Kraft, im Nationaltheater mühelos durchzudringen und den Prinzen als Helden glaubhaft zu verkörpern. Die dezente, aber bewusst gesetzte Verzierung am Ende von "Wie stark ist nicht dein Zauberton" bewies ein entwickeltes, am historisierenden Musizieren geschultes Stilgefühl. Superb!
"Die Zauberflöte" an der Bayrischen Staatsoper– Abendzeitung München 28.12.2011
Tenor in Hochform
(...) Überhaupt wäre wohl der Titel "Daniel Behles Weihnachtsoratorium" für die Abende in der voll besetzten Dresdner Frauenkirche passender gewesen. Der junge Tenor hat das Werk bisher kaum zwei-, dreimal als Evangelist öffentlich gesungen und traf doch mit seiner lebendigen, natürlichen Erzählweise stets den passenden Ton. Behle, nicht Thielemann war die stilistische Klammer um die sechs Kantaten!
"Das Weihnachtoratorium 1-6 – Sächsische Zeitung 17.12.2011
Daniel Behle Kulturtipp in der FAZ
28.8.2011
Schlichtweg begeisternd präsentierte sich der deutsche lyrische Tenor Daniel Behle: als Ferrando mit einem gefühlvollen, aber doch männlichen "Un´ aura amorosa" und dezentem Einsatz der Voix mixte in der zweiten Strophe, aber auch mit dramatischem Ausdruck in "Tradito, schernito", und er wiederholte den famosen Eindruck auch in der hier im Don Giovanni einzigen Don Ottavio-Arie "Dalla sua pace".
– Cosi/Giovanni Lyon - Opernglas Mai 2011
Die Tenorarien sang Daniel Behle mit berückend schöner, lyrischer Stimme. "Johannespassion"
– Bonner Generalanzeiger 26.4.11
Scheinbar mühelos gelang es Daniel Behle, sich als Tamino in Jacobs Klangwelt einzufügen. Er sang die Partie des Tamino mit verhaltener, aristokratischer Leidenschaft und einer wunderschön timbrierten Stimme, mit der er große Atembögen zu spannen vermochte.
"Die Zauberflöte/Salzburg" Opernglas - April 2011
(...) Daniel Behle, mit einem wundervollen Timbre eines Mozart-Tenors, offenbart Ähnlichkeiten zwischen den Figuren des Ferrando und Don Ottavio durch eine treffende Spielweise, sensibel und fesselnd.
– Cosi/Giovanni Lyon - Forumopera 16.3.11
Der amouröse Kriegsgewinnler Fenton hat in Daniel Behle mit seinem geschmeidigen Tenor einen herausragenden Darsteller, der den meisten Applaus abräumte.
19.12.2010 Salzburger Nachrichten
Daniel Behle, den ich bisher nur als Tamino aus einer neuen, von René Jacobs dirigierten Gesamtaufnahme der Zauberflöte kannte, verfügt über eine wunderschön timbrierte lyrische Tenorstimme, die manchmal fast an Fritz Wunderlich erinnert.
19.12.2010 Der neue Merker
Der junge Deutsche Daniel Behle empfiehlt sich als Fenton mit mächtiger, auch in den leisen Passagen vorbildlich geführter Tenorstimme für große Aufgaben.
19.12.2010 Kleine Zeitung
Wie Behle bei aller nie nachlassenden Detailintensität stets den übergreifenden Spannungsbogen dieser großen Lieder-Erzählung in 20 Kapiteln mitdachte und –gestaltete, zeugte von seltener Meisterschaft.
„Die schöne Müllerin LIVE“ Heppenheim 19.11.2010
Doch alle überflügelt Daniel Behle als Tamino. Er setzt die Reihe der großen lyrischen Tenöre Ernst Haefliger, Fritz Wunderlich und Peter Schreier fort.
- ruhrnachrichten 30.9.2010
The star is tenor Daniel Behle, whose Tamino is the finest on disc since Fritz Wunderlich
the guardian 9.9.2010
Daniel Behle, der mit schön timbrierter, höhensicherer Stimme, die auch dramatischeren Ausbrüchen gewachsen ist, sang den Belmonte tadellos, und zwar ohne die bei Mozarttenören häufigen kopfigen Meckertöne. Er verfügt auch über das jugendliche, der Rolle entsprechende Aussehen und agierte geschmackvoll.
- Neuer Merker 14.6.2010
...herausragend, mit noblem Timbre...
– Salzburger Nachrichten 14.6.2010
Ein grandios agierender Daniel Behle...
– Deutschlandradio Berlin 14.6.2010
Star des Abends war der Belmonte von Daniel Behle. Einerseits verstand man jedes Wort, ja mehr noch, jedes Wort wurde auch musikalisch beseelt und dahingehend die Melodie ganz logisch phrasiert. Dazu kam, dass seine Stimme die ideale Lage für diese Partie aufweist, er absolut mühelos alle heiklen Klippen der Rolle meisterte und eine nur selten derart zu erlebende Einheit von Text, Gesang und Spiel bot.
nachrichten.at 14.6.2010
Daniel Behle gab einen noblen, vokal wendigen Belmonte, der im Mezzavoce auch Koloraturfähigkeit bewies.
die presse 14.6.2010
...ein nobel und volltönender Belmonte.
standard.at 14.6.2010
Daniel Behle gibt einen sehr lyrischen, fein phrasierenden Belmonte.
kurier 14.6.2010
Daniel Behle ist als Leukippos mit seinem jugendlichen, höhensicheren Tenor eine Idealbesetzung. Er vermag Naivität und erwachendes Begehren in die Stimme zu legen und kauft mit seinem trotzigen "Ja, ich bekenne!“ dem Nebenbuhler Apollon regelrecht den Schneid ab.
FAZ 30.3.2010
An DANIEL BEHLE als toter Liebhaber Leukippos überwältigt einmal mehr das bruchlose Legato, in dem er seinen lyrischen Tenor unforciert badet.
– Der neue Merker 28.3.2010
Die zweite große Tenorpartie des Abends (Leukippos) wurde von Daniel Behle grandios gestaltet. Einen Freund von mir erinnerte er an Fritz Wunderlich, was ich sehr gut nachvollziehen kann.
– Wagnerforum 28.3.2010
Der aufstrebende Tenor Daniel Behle gab eine Visitenkarte als (nicht nur technisch) bewundernswerter Koloratursänger ab.
Weihnachtsoratorium – NW Bielefeld 21.12.2009
Le Tamino de l´Allemand Daniel Behle, d´une justesse irrépochable, parfaitement stylé et ideálement phrasé, constitue une véritable découverte.
"Die Zauberflöte - Salle pleyel Paris" - Concertonet.com 22.11.2009
"Daniel Behle as Belmonte was a real find; a Wunderlich-like voice, then which I can find no higher praise, plus a charming delivery of words and music"
tribuna musical/Berlin Lindenoper 19.11.2009
Optimal fügt sich Daniel Behle als Titus in die vollständig neu besetzte Produktion. Unauffällig gekleidet, erscheint er als „Primus inter pares“, aristokratisch allenfalls durch das Timbre, als bescheidener vornehmer Charakter, der sich treu bleibt, indem er schließlich doch wieder seine Milde, die Clemenza, walten lässt.
„La clemenza di Tito“ – F.A.Z. 20.10.2009
Der Titus von Daniel Behle gefiel mit heller Färbung, ganz ohne Druck, sehr flüssig und direkt in der Ansprache.
„La clemenza di Tito“ – Frankfurter Neue Presse 15.10.2009
Daniel Behle sang den Rinaldo mit samtigem Tenor, kraftvoll und lyrisch, zu berückendem mezza-voce-Singen fähig.
„Armida“ – Bonner Generalanzeiger 31.8.2009
Viele "Schöne Müllerinnnen" sind in Dortmund gesungen worden - auch von Weltstars wie Hermann Prey. Eine so vollendete Interpretation von Schuberts Liederzyklus wie die von Daniel Behle hat es in den vergangenen 25 Jahren aber nicht gegeben. (...) Der bisherige Höhepunkt des Festivals. Ein sensationelles Konzert. (...) Mehr Farben kann man mit einer Stimme nicht ausbreiten, mehr Stimmungen kaum in einen Saal bringen. Ergreifender als Behle hat selbst Fischer-Dieskau den Selbstmord des Müllers im Bach nicht gesungen.
Liederabend "Die schöne Müllerin – Klangvokal 2009 – Ruhr Nachrichten
Erstklassige Männersolisten hatte die Aufführung. Daniel Behle sang den Uriel und machte mit lyrischer, aber auch kraftvoller Stimme deutlich, dass er zu den besten jungen deutschen Tenören gehört.
„Schöpfung“ – Ruhrnachrichten 13.6.2009
Daniel Behle lässt den Übergang in der Reprise seiner Arie „Un aura amorosa“ zum Ereignis werden.
Cosi fan tutte – Frankfurter Oper 2008 – Frankfurter Allgemeine
He has the qualities to become a rising star of the opera world.
Die lustige Witwe – Mailand/Scala 2008 - Operetta Research Center Amsterdam
Daniel Behle singt exzellent. Und nicht nur das: Er bringt auch das Filouhafte seiner Figur zum Ausdruck und agiert mit jenem Quäntchen Ironie und Augenzwinkern, das die Riesenohrwürmer der Operette erst erträglich macht.
„Operettengala“ – Mannheimer Morgen 5.8.2008
Behle ist ein herausragender Liedsänger. Mit seiner leichten Stimme kann er wunderbar gestalten und er singt sehr genau, hat eine klare offene Höhe und muss Auch die "Schumannschen" Tiefen nicht fürchten. (...) Ein besonderes Ereignis war natürlich die Uraufführung der sieben Lieder mit dem Titel "Der Flug des Reiher", sieben mehr oder weniger metaphorische Liebesgedichte von Manfred Mühlbauer, die Daniel Behle selbst komponiert hat. Natürlich hat er sie sich in die Stimme geschrieben, aber er hat dabei bestimmt nicht den bequemen Weg gewählt. Was diese atmosphärischen Lieder sympathisch macht, ist zum einen die Einheit von Text und Begleitung. Zum anderen braucht man kein absolutes Gehör, um sie singen zu können. (...) als Zuhörer folgt man ihnen gerne. Robert Schumanns "Dichterliebe" singen viele Sänger gut, spielen viele Pianisten gut. Aber so durchdacht, wie Behle und Bjelland sie musizieren, hört man sie selten. (...) Sie ließen den Liedern ihre sprachliche Natürlichkeit. Da gab es weder im Gesang noch im Klavier jene Dieskausche Abgehobenheit. Die "Dichterliebe" hatte plötzlich Bodenhaftung, war in der Realität angekommen.
Liedernachmittag - Bad Kissingen 2008 - Saale Zeitung, 17. Juni 2008
Nichts zu mäkeln gab es an Daniel Behles Gesang von wunderbar lyrischer Färbung und unprätentiöser Natürlichkeit. Auch in den dramatischen Momenten, in denen die Kammermusikalische Stimmung fast in Opernpathos umkippte, behielt Behle die Zügel glücklich in der Hand. Ach, und so viel unverhohlene Waldesrand-Erotik wie bei dem "Im Traum" hat der Kissinger Sommer bestimmt noch nicht gehört. (...) "Der Flug des Reihers" als fast spätromantische Stimmungsbilder wirkten durchaus durch ihre rätselhafte Lyrik. Einzig das Wort "Frosch" hatte etwas Komisches. Aber daran ist wohl nur Hape Kerkeling schuld, auch wenn es bei ihm immerhin ein Wolf war.
Liedernachmittag - Bad Kissingen 2008 - Main Post, 18. Juni 2008
Ramiro was another guest to the house, the German tenor Daniel Behle, and here was a singer with a superb Rossini voice: mellifluous, agile, beautiful, technically spotless and with enough heft to make his top notes ring out – in fact some of the most refined and vital Rossini singing I have heard in the theatre for quite some time.
Musikweb-International - La Cenerentola Royal Swedish Opera, Stockholm 1.6.2008
Marlena Ernman had a fine match in Daniel Behle’s Ramiro whose voice has been gaining more and more brilliance since his Oldenburg days where he was announced to me as "He’s even more talented than his mother!" Since my impressions of Renate Behle have been very favorable in between her Leipzig Isolde and her Stuttgart Valkyrie-Brünnhilde, I was kind of skeptical. Last night I was reminded that, indeed, Behle jr. is criminally talented.
Aniklachev.wordpress.com - La Cenerentola Royal Swedish Opera, Stockholm 1.6.2008
So repräsentiert der schon in der Rolle des Belmonte in Mozarts "Entführungs aus dem Serail" gesanglich hervorragende Sänger Daniel Behle 2008 in Frankfurt einen sehr sensiblen und zugleich heldenhaft strahlenden Tamino.
www.goethe2day.de - Zauberflöte Frankfurter Oper 6.4.2008
(...) eine ausgereifte Leistung zeigte Daniel Behle als Tamino.
Rhein-Main Zeitung - Zauberflöte Frankfurter Oper 6.4.08
Daniel Behle verleiht dem Tamino eine edle Haltung, die im Verlauf der Handlung zusätzlich an Kontur gewinnt.
Frankfurter Neue Presse - Zauberflöte Frankfurter Oper 6.4.2008
Daniel Behle bekam die Chance, sich dem Publikum der Wiener Staatsoper vorzustellen. Als er unter viel rollen-bedingtem Geseufze „Una furtiva lagrima" sang, konnte er das Publikum endgültig von seinen tenoralen Fähigkeiten überzeugen und bekam wohlverdienten Applaus. Als von allen guten Geistern verlassener Liebeskranker war er stimmlich und darstellerisch nuancenreich und gut.
Merker - L´elisier d´amore Wiener Staatsoper 01.03.2007
...versteht sich Daniel Behle (Nemorino), mit Hingabe und berückendem Schmelz im lyrischen Tenor, auf die seelische Wandlung seinerFigur.
Onlineportal Stimme - L´elisier d´amore Heilbronn 7.12.2006
Daniel Behle has been making a name for himself in the company as a Mozart tenor, but as Lysander he showed a voice built for Britten — inherently sweet-toned, capable of heroic declamation and utter devotion to the text.
Operanews online - A Midsummernights Dream Volksoper Wien 11.10.06